Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Mai 20261. Anbieter und Geltungsbereich
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Nutzung von Convee, angeboten durch die Suldin & Leis GbR, handelnd unter Convee, Südstraße 62, 33129 Delbrück, Deutschland, E-Mail: info@convee.de.
- Das Angebot von Convee richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, also an natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB ist ausgeschlossen.
- Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn Convee ihnen ausdrücklich zustimmt. Individuelle Vereinbarungen gehen diesen AGB vor.
2. Leistungen von Convee
- Convee ist eine online bereitgestellte Software zur Erstellung und Veröffentlichung von Funnels, zur Erfassung von Anfragen und Kontaktdaten, zur einfachen Kundenverwaltung sowie zur Zusammenarbeit im Team.
- Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem gebuchten Tarif, den Angaben im Bestellvorgang und den jeweils freigeschalteten Funktionen. Convee schuldet die Bereitstellung der Software, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, eine bestimmte Anzahl von Anfragen, Buchungen oder Abschlüssen.
3. Kundenkonto
- Für die Nutzung von Convee ist ein Kundenkonto erforderlich. Der Kunde muss richtige und aktuelle Angaben machen und seine Zugangsdaten sicher aufbewahren. Handlungen über das Kundenkonto werden dem Kunden zugerechnet, soweit er sie zu vertreten hat.
- Convee darf Registrierungen ablehnen oder zusätzliche Nachweise verlangen, wenn Angaben unvollständig sind, Missbrauchsrisiken bestehen oder rechtliche Gründe entgegenstehen.
4. Vertragsschluss
- Ein Vertrag kommt zustande, wenn Convee die Registrierung oder Bestellung bestätigt, den Zugang freischaltet oder die erste Zahlung erfolgreich verarbeitet wird. Die im Bestellvorgang angezeigten Angaben zu Tarif, Preis, Laufzeit und Zahlungsweise sind maßgeblich.
- Convee kann einzelne Funktionen zunächst als Testversion, Vorabversion oder eingeschränkte Funktion bereitstellen. Ein Anspruch auf dauerhafte Bereitstellung solcher Funktionen besteht nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
5. Preise und Zahlung
- Die Preise und Zahlungsbedingungen werden vor Abschluss der Bestellung angezeigt. Soweit nicht anders angegeben, verstehen sich Preise zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.
- Zahlungen werden über den eingebundenen Zahlungsdienst abgewickelt. Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass die hinterlegten Zahlungsdaten aktuell sind. Bleibt eine Zahlung aus, kann Convee den Zugang nach angemessener Ankündigung einschränken oder sperren, bis offene Beträge beglichen sind. Während einer berechtigten Sperrung wegen Zahlungsverzugs bleibt die Pflicht des Kunden zur Zahlung der vereinbarten Entgelte bestehen.
6. Laufzeit und Kündigung
- Verträge über kostenpflichtige Tarife werden je nach Auswahl des Kunden im Bestellvorgang als monatliche oder jährliche Abonnements geschlossen.
- Monatliche Abonnements haben eine Mindestlaufzeit von einem Monat. Sie verlängern sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern sie nicht von einer Partei jederzeit mit Wirkung zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden.
- Jährliche Abonnements haben eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten. Sie verlängern sich automatisch um jeweils weitere zwölf Monate, sofern sie nicht von einer Partei mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit gekündigt werden.
- Die Kündigung kann in Textform, zum Beispiel per E-Mail, oder über eine dafür vorgesehene Kündigungsfunktion innerhalb des Kundenkontos erfolgen, sofern eine solche Funktion verfügbar ist.
- Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
7. Pflichten des Kunden
- Der Kunde darf Convee nur rechtmäßig und vertragsgemäß nutzen. Verboten sind insbesondere rechtswidrige Inhalte, irreführende Werbung, unerlaubte Nachrichten, Verletzungen von Rechten Dritter, Angriffe auf die Sicherheit der Plattform oder eine Nutzung, die den Betrieb unangemessen belastet.
- Der Kunde ist selbst verantwortlich für seine Funnel-Inhalte, Angebote, Werbeaussagen, Formulare, Einwilligungen, Impressumsangaben und Datenschutzhinweise gegenüber seinen eigenen Besuchern und Kunden.
8. Inhalte und Nutzungsrechte
- Der Kunde behält die Rechte an seinen eigenen Inhalten. Er räumt Convee jedoch die Rechte ein, die notwendig sind, um diese Inhalte technisch zu speichern, zu verarbeiten, darzustellen, zu sichern und im Rahmen der Plattform zu veröffentlichen.
- Der Kunde darf nur Inhalte hochladen oder veröffentlichen, an denen er die erforderlichen Rechte besitzt. Dazu gehören insbesondere Texte, Bilder, Videos, Marken, Dateien und sonstige Medien.
9. Referenznennung
- Convee darf Namen, Geschäftsbezeichnungen und Logos von Unternehmenskunden in sachlicher Form als Referenz verwenden, zum Beispiel auf der Website oder in Vertriebsunterlagen. Der Kunde räumt Convee hierfür, soweit er hierzu berechtigt ist, ein einfaches, widerrufliches, unentgeltliches und nicht übertragbares Nutzungsrecht an den hierfür erforderlichen Namen, Marken und Logos ein.
- Die Nutzung darf nur in sachlicher Form erfolgen und nicht den Eindruck einer weitergehenden Empfehlung, Partnerschaft, Prüfung, Auszeichnung oder besonderen Unterstützung durch den Kunden erwecken.
- Der Kunde kann dieser Nutzung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widersprechen. Für ausführliche Fallstudien, Pressemitteilungen, bezahlte Werbung oder besondere Aussagen über die Zusammenarbeit holt Convee eine gesonderte Zustimmung ein.
10. Anfragen, Kontakte und Datenschutz
- Über Convee können personenbezogene Daten wie Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Formularantworten, Nachrichten, Dateien oder Buchungsinformationen erfasst werden. Der Kunde entscheidet, welche Daten er erhebt und ist für die Rechtmäßigkeit dieser Erhebung verantwortlich.
- Der Kunde muss insbesondere dafür sorgen, dass erforderliche Einwilligungen, Datenschutzhinweise und Aufbewahrungsfristen eingehalten werden.
- Soweit Convee personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO. Der Kunde ist verpflichtet, die von Convee bereitgestellte Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung vor der Nutzung entsprechender Funktionen, bei denen personenbezogene Daten von Interessenten, Kunden oder sonstigen betroffenen Personen verarbeitet werden, abzuschließen.
11. Verfügbarkeit und Weiterentwicklung
- Convee stellt die Plattform mit einer Verfügbarkeit von 98 % im Monatsmittel bereit. Ausgenommen sind Zeiten geplanter Wartung, notwendige Sicherheitsmaßnahmen, Störungen von Netzen oder Diensten außerhalb des Einflussbereichs von Convee, höhere Gewalt sowie Störungen, die durch Systeme oder Einstellungen des Kunden verursacht werden. Geplante Wartungsarbeiten werden, soweit zumutbar, vorab angekündigt.
- Convee darf die Plattform weiterentwickeln, Funktionen verbessern, ersetzen oder anpassen, sofern der vertraglich vereinbarte Kernnutzen nicht unangemessen beeinträchtigt wird.
12. Dienste Dritter
- Convee kann Schnittstellen zu externen Diensten bereitstellen, zum Beispiel für Zahlungen, Kalender, E-Mail, Medien, Anmeldung oder Kommunikation. Für solche Dienste gelten zusätzlich die Bedingungen und Datenschutzregelungen des jeweiligen Anbieters.
- Convee ist nicht verantwortlich für Ausfälle, Änderungen oder Einschränkungen externer Dienste, soweit diese außerhalb des Einflussbereichs von Convee liegen.
13. Sperrung bei Missbrauch
- Convee darf den Zugang ganz oder teilweise sperren, wenn ein begründeter Verdacht auf Missbrauch, Rechtsverletzungen, Sicherheitsrisiken, Zahlungsverzug oder Verstöße gegen diese AGB besteht.
- Soweit möglich und zumutbar, informiert Convee den Kunden vorher oder unverzüglich nach der Maßnahme. Dringende Sicherheits- oder Rechtsrisiken können eine sofortige Sperrung erforderlich machen.
14. Datenexport und Löschung
- Der Kunde sollte wichtige Daten regelmäßig selbst sichern und verfügbare Exportfunktionen nutzen. Der Kunde ist dafür verantwortlich, benötigte Daten rechtzeitig vor Vertragsende zu exportieren.
- Personenbezogene Daten, die Convee im Auftrag des Kunden verarbeitet, werden nach Vertragsende nach Maßgabe der Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gelöscht oder zurückgegeben, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder berechtigten Interessen entgegenstehen.
- Die Löschung eines Kundenkontos oder einer Organisation kann abgelehnt oder aufgeschoben werden, wenn offene Zahlungen, gesetzliche Pflichten oder nachvollziehbare Sicherheitsgründe entgegenstehen.
15. Gewährleistung und Haftung
- Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte, soweit diese AGB nichts Wirksames Abweichendes regeln. Convee haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften.
- Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet Convee der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
16. Änderungen dieser AGB
- Convee kann diese AGB ändern, wenn sachliche Gründe bestehen, etwa bei neuen Funktionen, geänderten Abläufen, rechtlichen Änderungen oder technischen Anpassungen. Über wesentliche Änderungen informiert Convee mit angemessener Frist.
- Widerspricht der Kunde einer Änderung, kann Convee das Vertragsverhältnis zum nächstmöglichen Zeitpunkt ordentlich beenden, sofern eine Fortführung zu den bisherigen Bedingungen nicht zumutbar ist.
17. Schlussbestimmungen
- Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz von Convee, soweit gesetzlich zulässig.
- Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Soweit gesetzlich zulässig, werden die Parteien eine wirksame Regelung vereinbaren, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahekommt.